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Göttliche Kinder

   Erzähltheater ab 9 Jahren /60 Min.

   Text und Spiel: Hubertus Zorell
   Kunstwerke: Doris Alb, Philipp Haselwanter,
   Martin Rohsmann, Ambros Silberbauer
   Musik: Katharina Ducai
   Coaching: Verena Vondrak Schauspieler

Geschichten, Überlieferungen, Legenden zu Entstehung, Geburt
und frühe Kindheit von Personen mit besonderer Beziehung zur
Sphäre des Göttlichen:
Buddha, Jesus, Mohamed u.a.
Erzählt wird von göttlichen Befruchtungen,
jungfräulichen Schwangerschaften, pränatalen Wundertaten,
sich verbeugenden Steinstatuen, engelhaften Stimmen,
Blitzen aus heiterem Himmel, stillstehenden Sternen...,
vor allem aber von Manifestationen uneingeschränkter, totaler
Verwunderung und Verehrung von Seiten Erwachsener
gegenüber Kindern.
Werden da exemplarische Verhaltensweisen für den
respektvollen Umgang mit Kindern im Allgemeinen
("Wunder des Lebens") entworfen? Oder geht es im
Gegenteil um Ersatzhandlungen, die ebendiesen
Respekt im übernatürlich-Beliebigen bündeln und von
realen Kindern abziehen? Verehren Erwachsene im
besonderen Kind einzig den zukünftigen
Erwachsenen - also letztlich sich selbst? Oder drückt
sich da eine Einsicht in die überlegenheit des Kindes
über den Erwachsenen aus? Und eine Ahnung
über den Erwachsenen aus? Und eine Ahnung
davon, dass das Göttliche - wenn es sich denn
überhaupt mitteilt - im Kind zu finden ist? Geht es um
den Verlust magischer Weltvorstellungen, welche
Kindern eignen und deren Verlust bzw. Verarmung
Erwachsene betrauern. Und wie viel Eifersucht steckt
in dieser Trauer?
Spannende Fragen zu reich wuchernden Geschichten.