PROGRAMM PRODUKTIONEN WORKSHOPS GALERIE BIOGRAFIEN KONTAKT
  FAUST:


  WEITERE PRODUKTIONEN:

  -DAS NIBELUNGENLIED
  -DRACHENTRÄUME:
  -FAUST
  -PELLE ZIEHT AUS
  -GÖTTLICHE KINDER
  -TROMMELKLECKS UND PINSELSTRICH
  -IM AUFTRAG DES HERRN DIREKTOR
  -HUBERTUSHASENFUSSAPFELMUS
  -DIE SEILTÄNZERIN
  -ZBOING-ZAPP-ZAPP
  -MEIN FREUND OREST
  -DONNA QUICHOTTE
  -KaKa WÜNSCHT SICH WAS
  -TERMINE




















































DOWNLOAD FAUST-click here-













































  Faust

  DER STANDARD-Printausgabe, 6. März 2007

  "Faust ist ein Eventjunkie" Eine Neuinszenierung des Goethe-Klassikers
  Wien - Der erste entscheidende Augenblick, welcher alles in Gang setzt:
  Faust erblickt Gretchen."Mein schönes Fräulein, darf ich wagen,
  meinen Arm und Geleit ihr anzutragen?" - "Bin weder Fräulein,
  weder schön, kann ungeleitet nach Hause gehen."
  Der Dschungel Wien präsentierte am 1. März die Premiere von Faust
  - ein Erzähltheater mit Hubertus Zorell. "Wir leben in einem faustischen Zeitalter.
  Es ist ein Kampf gegen die eigene Natur, gegen die eigenen Emotionen",
  sinniert Zorell.Faust ist auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.
  Nach seinen Studien in "Philosophie, Juristerei und Medizin
  / Und leider auch Theologie / Durchaus studiert, mit heißem Bemühn"
  findet er sich dem Sinn des Lebens nicht näher und verschwört sich der
  schwarzen Magie. Mephistopheles oder auch Mephisto genannt, ein Geist,
  "der stets das Bäse will und stets das Gute schafft", wettet hingegen mit Gott,
  dass er Faust vom rechten Weg abbringen kann.Faust und Mephisto gehen
  einen Pakt ein, indem sie einander versprechen, alles für den anderen zu tun.
  Der Geist erfüllt Faust alle Wünsche auf Erden, bis der Doktor
  in einem Augenblick sagt:   "Verweile doch! Du bist so schön!"
  Als Gegenleistung dafür gibt Faust seinem Vertragspartner das Wort
  "Wenn wir uns dr&auuml;ben wiederfinden, so sollst du mir das gleiche tun".
  Das erste große Faust-Mephisto-Projekt im Stück ist es,
  "Gretchen ins Bett zu bringen". Der Genuss eines Zaubertranks bringt ihn
  dazu, in jeder Frau eine "Helene" zu sehen. Trotz einiger Anfangsschwierigkeiten
  kommen sich Faust und Gretchen näher, doch ein gemeinsames Leben ist ihnen
  nicht vergönnt.Alle in einer Person. Zorell verkörpert in seiner
  Inszenierung alle Hauptcharaktere - von Gretchen über Faust bis zu Mephisto.
  Aber die bedeutendste Rolle kommt dem Erzähler zu,der alle Geschehnisse
  in Alltagssprache kommentiert und das Publikum mit seinen Kommentaren zum
  Lachen bringt.In Rückblicken erzählt Zorell von den großartigen Taten,
  die Faust vollbracht hat. Er hat mithilfe von Mephisto ein ganzes Meer
  trocken gelegt, um dort sein eigenes Imperium aufzubauen. Da er großartige
  Feste veranstaltet - "Faust ist ein Eventjunkie" -, verweist Zorell auf
  die Aktualität des Stückes in unserer Zeit, denn auch bei uns
  "findet ein Rennen um Events statt. Außerdem werden Geld, Erfolg und Spaß
  in unserer Gesellschaft groß geschrieben, zwischenmenschliche Beziehungen
  bleiben auf der Strecke." (Petra Polak, Katrin Krampl)


  Im Dschungel Wien verkörpert Hubertus Zorell Faust, Gretchen und Mephisto.
  Faust legt Wert auf Geld, Erfolg und Spaß und will sein Gretchen verführen



  Regie: Norman Taylor

  Gesang: Linde Gansch

  Ausstattung: Doris Alb

  Hospitanz: Elisabeth Langwieser

  Stück, Schauspiel: Hubertus Zorell



  Mein schönes Fräulein, darf ich wagen, meinen Arm und Geleit ihr anzutragen?"
  Bin weder Fräulein, weder schön, kann ungeleitet nach Hause gehn?,
  versetzt Gretchen und rauscht davon.Vor der Bekanntschaft mit
  Mephisto hätte sich Faust nach so einer Abfuhr in sein
  Studierzimmer zurückgezogen und wäre in Depressionen verfallen. Vor andern
  fühl ich mich so klein, hu, hu, hu! Aber jetzt: ganz starker Mann. Vollgesogen mit
  den Sexualhormonen aus dem Zaubertrank der alten Hexe, vibriert er vor
  Selbstvertrauen.Er ist einfach nur mobilisiert.

  Beim Himmel, dieses Kind ist schön! So etwas hab ich nie gesehn!

  Faust- Erzähltheater mit Hubertus Zorell